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Paris (aktualisiert Sommer 2008)

Noch immer liegt der Hauptaspekt unserer Empfehlungen im kulinarischen Bereich. Wir beantworten Ihnen nicht die Frage, ob zuerst Notre Dame oder der Eiffelturm besichtigt werden müssen. Aber einige Orte streifen wir schon und auf ein paar schöne Museen und erholsame Parks weisen wir auch hin. Eingedenk des Spruches „nirgends kann man so gut, aber auch nirgends so schlecht essen wie in Paris“, führen wir Sie zu zuverlässigen teils preiswerten, teils extrem teuren Adressen.

Aber was heisst teuer? Mittags können Sie in Sternetempeln ausgesprochen günstig essen. Das gleiche Niveau, wie am Abend kostet mittags oft nur ein Drittel. Das ist nun in der Tat äusserst günstig, aber auch in Paris fehlt der Respekt vor den handwerklichen Leistungen einer Kochbrigade. Überall ist es hier möglich für ca. 10 Euro einen schmackhaften Gang zu verzehren, ein Produkt also, was sich aus verschiedenen Komponenten zusammensetzt, die alle eingekauft, fachmännisch gelagert und zubereitet werden müssen. Zudem muss ein Tisch gedeckt, Geschirr und Besteck bereitgestellt werden. Meistens kommt noch Brot dazu. Dennoch kostet dies alles weniger in Paris als ein grosses Industriebier holländischer Herkunft, was wirklich jeder nach 2 Minuten Einarbeitung in ein Glas füllen kann (z.Zt. ca 12 Euro). Komischerweise sind diese Cafés – also eigentlich alle Pariser Gastro-Terrassen - nicht als Halsabschneider verschrien, aber die Restaurants, in denen ein 4-Gang Spitzenmenü 60 Euro kostet, gelten als teuer. Völlig verrückt.

Alle Angaben ohne Gewähr, jedes Jahr ändern sich immer wieder Namen, Köche, Adressen. Letzte Aktualisierung Sommer 2008.

Und wenn Sie wirklich viel Zeit haben, machen Sie eine Führung durch die Grossmarkthallen von Rungis, am besten morgens um fünf!
Web: www.rungisinternational.com

Die Inseln

Am liebsten wohne ich auf der Seine-Insel Saint Louis, einer netten kleinen intakten Welt im faszinierenden Großstadtmoloch Paris. Ob kleiner Metzger, Bäcker, einen Käsehändler, ein Postamt, ein paar nette Kneipen oder einen Teesalon, hier finden Sie einfach alles, was der Mensch braucht. Und vor allem Stille. Kaum Autoverkehr. Hier abends unter den gelben Laternen an der Seine in einer der Brasserien zu sitzen und ein einfaches Mahl zu sich zu nehmen, gehört zu einem echten Luxus in Paris. Und falls Sie mit Kindern in Paris sein sollten, finden Sie hier auch Alternativen zum Disneylandbesuch (der recht einfach zu bewältigen wäre – eine RER geht direkt dorthin). Authentischer könnte man sich hier beispielsweise ein paar Leckereien zusammenkaufen, Läden gibt es auf der St. Louis ja genug und ein stimmungsvolles Picknick am Seineufer inszenieren. Oder mit einem Linienschiff von der Nachbarinsel aus zum Eiffelturm fahren. Und dort (mit Kindern?) ins Sterne-Restaurant Jules Vernes in der 2. Etage gehen, Tisch mit Sicht zur City buchen 0145556144. Oder mit dem Calif, einem hübschen, alternativen Restaurantboot eine romantische Nachtfahrt unternehmen. Erwarten Sie keine Grande Cuisine, aber netter als auf den großen Schiffen der Reedereien ist es allemal.

Adressen auf der Ile Saint Louis


Hotel des deux Iles Zi. 224 oder 114
59, rue St. Louis en l'Ile 150 Euro
0143261335 fax 0143296025

Hotel de Lutèce Zi. 554
65, rue Saint Louis-en l'Ile
0143261335 fax 0143296025

Hotel du Jeu de Paume
54, rue Saint Louis-en l'Ile
E+T-Empfehlung- hier ist mehr Platz, als in den anderen Inselhotels, aber die Führung ist etwas lasch und auch die Preise sind selbst für Paris zu hoch. DZ ab 220.-
Web: www.jeudepaumehotel.com
Tel. 01 43261418
Fax 01 40460276

31, rue Saint Louis-en l'Ile Berthillon

„Die“ Pariser Eisadresse mit Kundenschlangen vor der Tür. Liegt allerdings auch in der inneren Ruhe des ausgebenden Personals begründet. Berthillon hat auch ein nettes Café am Brückenplatz zur Cité

Mon vieil Ami, 69 rue Saint Louis en l'Ile

75004 Paris Tél. 01 40 46 01 35 Web: www.mon-vieil-ami.com. Der  »alte Freund«  ist sehr modern, sowohl, was Einrichtung, wie auch die Küchenkreationen angeht. Man sitzt dicht an dicht an zwei langen Tischen, sehr unkomplizierter, netter Service und eine meiner Pariser Lieblingsküchen! Etwas für den Freund des Legèren, alles supereng (das WC für Männlein und Weiblein steht quasi in der Küche). Trotzdem alles exakt und sauber. Hingehen.

Brasserie de Ille Saint Louis
So eine richtig knuffelige französische Kleinstadtbrasserie (mit Großstadtpreisen)
55, quai de bourbon 0143540259

Eigentlich brauchen Sie die Insel gar nicht zu verlassen, hier finden Sie wie gesagt alles, aber wenn es Sie nun doch nach dem unvergleichlichen Trubel dürstet, können Sie nach oben oder nach unten in Etappen die Stadt erkunden.

Oder beginnen Sie mit dem Naheliegensten der Ile de la Cité, der Nachbarinsel mit der sagenhaften Notre Dame, die Sie über eine Fussgängerbrücke erreichen.

Vor Kopf zur Seine am Platz Pont Neuf ein kleines Bistro, von
Siebeck empfohlen, das Henri IV.. Kennen Sie den Kultfilm „Die Liebenden vom Pont Neuf“? Alles sehr traurig. Leider konnte man nie das Bistro sehen oder besser der Regisseur hat es unterschlagen, der schabbelige Laden mit seinen mit Tesafilmstreifen überklebten Preisänderungen und seiner Butterbrotkarte aus den 80ern hätte auch ohne Mühe die ganze Atmosphäre gekippt. Hier geht man nicht der sauberen Gläser wegen hin; weshalb geht man überhaupt hin? Fragen Sie Siebeck. Am 3. Donnerstag im November, dem Tag, des Beaujolais Nouveau geht hier auf jeden Fall die Post ab. Rotwein, Quetschkommode, Camembert und Alka Seltzer, das ganze Programm.
13, place du Pont Neuf Sa. + So. geschl. 0143542790

Gleich um die Ecke gibt es einen wunderbar stillen Platz mit vielen kleinen Restaurants und einem sehr ruhigen und sehr einfachen und preiswerten Hotel Henri IV 25, Place Dauphine 0143544453 Zimmer bereits ab 22 Euro, ein guter Tipp für den ganz anspruchslosen, aber ruhebedürftigen Gast der mitten im Zentrum nächtigen will.

Rechte Seite (oberhalb der Seine auf Ihrem Stadtplan)

Montmatre
Die Zuckerbäckerkirche Sacre Coeur sollte man schon gesehen haben, am besten nachts, auf den Treppen sitzen, eine Person, die man liebt neben sich - ersatzweise eine Flasche Rotwein und eine Schachtel Gauloises – und zu seinen Füssen das erleuchtete Paris. Kitschiger geht´s kaum und schöner auch nicht. Gastronomisch ist das Viertel allerdings eher ein gefährliches Pflaster.

Wunderschön der Place du Tertre auf dem Montmatre, aber: Butterbrot mitbringen + Handtasche festhalten!

Eine Michelin-Empfehlung ist einige Strassen weiter auf der Rue Lepic die Moulin de la Galette. Schon von Renoir und Toulouse-Lautrec wurde die ehemalige Mühle gemalt, jetzt mit guter Küche und schöner Terrasse www.lemoulindelagalette.fr, Tel. 01 46 06 84 77.

Die CHAMPS ELYSÉE – erste Adresse der Shopping-Affinen!

Tja, der Blick vom Place de la Concorde auf den Triumphbogen lässt schon kalten Neid aufkommen : das ist wirklich grossartig und dazu noch schön. So en detail ist der Lack allerdings auch hier ein bisschen ab. Es gibt natürlich die ganze Haute Couture, aber eben auch die ganze Filialistenseuche, dazu noch einige heruntergekommene Passagen, die wieder nationalen Stolz aufkommen lassen – das kann man in Hamburg und München besser. Aber auch die Nebenstrassen, der Elysee sind interessant.

Und wo isst man gut?

In den Parkanlagen der Champs Elysée – gleich nach dem Place de la Concorde – ist in einem schönem Pavillon ein durchgestyltes, lichtdurchflutetes Restaurant untergebracht. Eigner ist der Pariser Kultpatissier und Restaurateur Lenôtre.
Ein guter Ort um nach einem Einkaufbummel wieder Luft zu holen und der Hektik zu entfliehen. Pavillon Elysée 1 42 65 85 10.

Marius + Janette
die beste Fischküche der Stadt bei entsprechenden Preisen
4, av Georges V, ein göttlicher loup de mer auf Fenchelgemüse kostet über 100 euro, allerdings für 2 Personen.

Le Cinq
Im gerade renovierten Hotelflaggschiff Georges V hat die Küche jetzt 3 Sterne
31. av.Georges V. 0149527000

Spoon
der Worldkitchenladen des grossen Meisters Ducasse, hier wird zwar nicht in 3 Sterne-Qualität gekocht, aber ein Besuch lohnt unbedingt. West meets East in gekonnter Form. Einrichtung hypercool und der Service hat sich entsprechend angepasst. Geniale Desserts ungeheuer preisgünstig, was man vom Rest des Programms nicht immer sagen kann. Mittagsmenü ca. 40 Euro. Das ganze im teuren Sofitel.
14, Rue de Marignan 0140763444

Les Bouchons des Francois Clerc
Sensationell niedrige Weinpreise, kleine Aussenterasse, anspruchsvolle Speisenkarte. Clerc betreibt im Franchisesystem einige sehr gute Pariser Bistros, die immer aussergewöhnlich günstig vor allem im Bordeaux-Grand-Cru-Bereich sind. Dieses hat aber auch ein paar Stühle vor der Tür.
7, rue Boccador

TROCADERO
Im Café de l`homme 01 44053015 im musée de l`homme - dem Völkerkundemuseum -direkt auf der rechten Seite des Palais Chaillot (früher Palais de Trocadero) sitzt man drinnen wie draussen mit dem prächtigsten Blick auf Seine, Marsfeld und Eifelturm. Tagsüber auch nur Getränke oder Snacks, abends ist allerdings ein Menü obligatorisch.

Oder drei Minuten weiter ein echter Preistipp:

La Butte Chaillot 110, rue Kleber www.buttechaillot.com Tel 147278888 sehr ordentliches 3-Gang Menü für 33 € von Guy Savoy, einem Pariser Spitzenkoch, der mehrere Restaurants betreibt (z.B. das ausgezeichnete Bouquinistes auf der Rive Gauche).

Androuet
Einer der berühmten Pariser Affineure betreibt hier nicht nur ein Geschäft sondern auch ein Restaurant
6, rue Arsène-Houssaye.

Die Viertel um die Plätze des Louvre, Vendôme und Madeleine sind alle recht frequentiert, die Strassen sind enger, der Besatz der Geschäfte individueller.

L´Espadon
Das Restaurant des Ritz, hat momentan « nur » einen Stern, aber das muss man nicht überbewerten, den alten Ritz-Tempel sollte man sich schon durchaus anschauen und möglicherweise gibt man sich nun besonders viel Mühe.
15. Place Vendôme 143163375

Der Place de la Madeleine ist seit Jahrzehnten das Mekka für Deli-Fans.

MADELEINE

Fauchon
26 pl de la Madeleine, 8e, tel. 01 47 42 60 11

Hediard
21, pl de la Madeleine tel.143128899

In beiden Häusern sehr gute Restaurants. Auch Käsegeschäfte, Kaviarhäuser und Weinbars finden sich in der Nähe
und ein aktuelles Konzept:

La Vinia
Auf dem Boulevard Madeleine verkauft ein Dutzend Sommeliers unter der Regie eines ehemaligen L´Oreal-Direktors über 7000 eigene Empfehlungen, Bar + Bistro im Haus. Gigantisches Angebot etwas unterkühlt, im Restaurant Plätze im hinteren Raum reservieren lassen. 3,Boulevard de la Madeleine, 0142972020

L´Ecluse
Bistro an der Madeleine (eines von insgesamt 6), macht einen typisch pariserischen Eindruck, Lieblingsadresse eines Kollegen. 15, place de la Madeleine 0146335874

Hotel Mansart -
grosszügig geschnitten + gestylt 50 Meter vom Place
Vendôme in ruhiger Nebenstrasse, grosse Zimmer ab 160, 0142615028 fax 0149279744 www.esprit-de-france.co

Hotel Prince Albert Louvre
sehr zentral + preiswert. Nähe Vendôme. DZ ab
70 5, rue st. Hyanzinthe, 01 42615836 fax 0142600406 www.hotelprincealbert.com - hotel.mansart@esprit-de-france.com

BOURSE
Benoit, günstige Brasserie von der Familie Benoit vor ein paar Jahren an Ducasse verkauft, jetzt einen Stern, dennoch günstige Mittags-Menüs für 35 €, Inzwischen gibt es auch einen Ableger in New York. www.benoit-paris.com, 20 rue Saint Martin, 01 42 72 25 76.

Die ganz klassische und immer erfolgreiche Weinbar des Mr. Williamson - hervorragende Auswahl + sehr preiswerte Mittagsmenüs -hat einen Ableger bekommen - das Maceo. Gleich nebenan, grösser, aber ebenfalls sehr persönlich, beide Lokale sind sonntags geschlossen.
www.williswinebar.com
15 Rue des Petits Champs
14297 5385

CHAUSSÈE D`ANTIN
Galerie Lafayette ist nach wie vor „das“ Kaufhaus schlechthin und auch die Deli-Abteilung ist Weltklasse.
40, Boulevard Haussmann

 

 

 

LOUVRE

Le Fumoir
dieses geschmackvoll designte Etablissement ist Salon de The, Bar, Weinlokal und Restaurant in einem. Erstaunlicherweise ist es geglückt, alles glaubhaft kompetent zu vertreten. Und man hat bis zwei Uhr Nachts geöffnet. Place du Louvre 0142920024

La Samaritaine
Unsere bisherige Empfehlung im Dachgartenrestaurant des altehrwürdigen Samaritaine-Kaufhauses am Seineufer zu rasten ist leider obsolet geworden. Der enorm erfolgreiche Luxusgüterkonzern LVMH (Louis Vuiton, Moet & Chandon + Hennessy und inzwischen eine Unzahl weitere Nobelmarken. Auch z.B. Chateau Yquem.) hatte das Kaufhaus für 240 Mio € gekauft. Zeitgleich stellten sich eklatante Feuerschutzprobleme heraus, so daß die wunderschöne Samaritaine geschlossen werden musste. Der Betrieb ruht und soll noch weitere 5 Jahre ruhen, weil LVMH nicht recht weiss, wie er die Immobilie weiternutzen will. Hotel, ShopinShop oder weiterhin Kaufhaus, das sind die Fragen, die mit Stadt und Gewerkschaften geklärt werden. Geld scheint keine Rolle zu spielen. Im Nachbargebäude (früher ebenfalls Samaritaine), dem jetzigen Kenzo Building hat LVMH aber auf das Dach einen Glaszeppelin mit spektakulärem Seineblick, das Kong Bar & Restaurant www.kong.fr 01 40 390 900 gesetzt. Design von Philippe Starck. Also keine Klappstühle mehr beim Panoramablick, sondern ein optisches Futurerlebnis. Aber auch die Küche ist gut.

PALAIS ROYALE
Die zentralste Oase der Stadt. Im Innenhof des Palais kann man in Ruhe verschnaufen, sich einen der zahlreichen kleinen Kunsthandwerkerläden und Boutiquen unter den Arkaden betrachten, aber auch sehr gut oder sogar exceptionell gut essen gehen.

Grand Vefouv
17, Rue de Beaujolais – im Palais Royale
Der junge Guy Martin hat früher Freunden beim Pizzabacken geholfen, nach dem Prinzip des „Learning by doing“ hat er sich ständig weiterentwickelt bis zur jetzigen (End-?)Station: 3 Sterne im ältesten Restaurant von Paris. Die Originaleinrichtung stammt noch aus der Zeit vor der Revolution. Sie können auf dem ehemaligen Stammplatz von Balzac oder anderen Geistesgrössen der Grande Nation sitzen und sich für nur 75 Euro ein 4 Gang Mittagsmenü servieren lassen. Und das bei einem Verhältnis von Servicebrigade und Gästezahl von 1 : 1! Ein schönes Weinchen kann Ihnen aber dabei helfen, den Preis zu vervielfachen. Dennoch ein Muss!! Tel. 0142965627

Restaurant du Palais Royale, Tel. 01 40 20 00 27.
Ebenfalls im wunderbar stillen PalaisRoyale gelegen – nicht ganz so hochgefahren, dafür mit einer herrlichen Aussenterasse.

Juveniles
eine ganz einfache, leicht chaotische Weinbar mit guter und preiswerter Karte. In der schönen Richelieu gibt ein grosses gastronomisches Angebot vom Käse-Affineur bis zum "Fließband-Jap".
47, rue de Richelieu

Das Marais gilt vielen als das schönste Viertel von Paris. Sehr vielschichtig ist es vor allem, Nobelhotels, Sternerestaurants, aber auch kleine jüdische Traiteure und Nachtkneipen vereinen sich hier.

HOTEL DE VILLE

Chez Marianne
wirbeliges Geschäft und Resto mit orientalischer Küche im jüdischen Teil des Marais. 6, Rue des Hospitalines Saint Gervais tel.: 01.42.72.18.86

Le Coude Fou
Kellner im Freizeitlook, Miniwackeltischchen, kein Kühler zum Wein, zweimal eine halbe Portion wird als eine Portion mit 2. leerem Teller gereicht, Leitungswasser aus dem Hahn; die Begeisterung könnte sich in Grenzen halten, wären nicht alle so locker drauf und verstünde der Koch sein Handwerk nicht so gekonnt. Hier geht man wirklich nicht davon aus, dass der Gast ein Pflegefall ist, dafür schreibt man aber auch nur eine kleine Rechnung – Menü ca. 22 Euro. Also echte (rare) Pariser Bistroqualität.
12, rue Bourg-Tilbourg tel 0142771516.

Direkt gegenüber ein stilles, sehr gepflegtes Hotel mitten im betriebsamen Marais, von aussen fast nicht als solches zu erkennen.
Hotel Bourg Tibourg 19, Rue du Bourg Tibourg DZ 200.-
0142784739 fax 01 40290700

und hier haben die berühmten Mariage Frères ihr Teegeschäft und ein Salon ist auch dabei, hier kann man dann gleich den berühmten weissen Tee probieren.
30/32, Rue du Bourg Tibourg 01 42 72 28 11

ein weiteres Marais-Hotel, etwas unkonventionell, aber nett
Hotel Caron de Beaumarchais 12, rue Vieille-du-temple DZ 137.-
01 42723412 fax 142723463
www.carondebeaumarchais.com

Deutlich preiswerter und ordentlich
Hotel Jeanne d´Arc
ebenfalls im Marais gelegen, einigermassen ruhige Strasse DZ 75.-
42, Rue de Jarente 01 4887-6211 fax - 3731

TIPP!
In sehr vielen Pariser Hotels findet sich der Frühstücksraum im Keller, was gerade bei strahlendem Sonnenschein keinen grossen Spass macht. Natürlich können Sie in den unzähligen Strassencafés ebenfalls frühstücken, mehr Spass macht es aber auf einem der Restoschiffe am Seineufer gegenüber der Notre Dame. Die Vögel singen, das Wasser plätschert, die Glocken läuten und das Croissant-mit- Marmelade-Frühstück kostet in dieser ökologischen Nische auch noch deutlich weniger als in den Hotels.

BASTILLE
und die Topadresse im Marais, ein alter ruhiger Palais direkt am Place de Vosges mit seinen unter Arkadengängen liegenden Sternerestaurants und Weinkneipen, gehört zur gleichen Gruppe wie das Relais Christine in St.Germain, kostet auch dasselbe, liegt aber deutlich ruhiger und hübscher.
Pavillon de la Reine 28, Rue de la Vosges 01402919-19 fax – 20 DZ 350
www.pavillon-de-la-reine.com

La Fuilade de Julie
ist ein Ableger des hochberühmten Tour d`Argent. Dort hat schon jeder Prom gegessen, und warum ? Dazu kurz die Presseagentur Reuter : « Ein ehemaliger Besitzer des 421-Jahre alten Restaurants hatte diese Methode vor über 100 Jahren entdeckt als er von einem Küchenchef nahe Rouen billig Enten kaufte, die am Weg zum Markt erstickt waren. Er kostete das Fleisch der verendeten Tiere und war begeistert. Im „Tour d’Argent“ unserer Tage werden die Leichname frisch strangulierter Enten ausgepresst, um das Blut zu extrahieren, das – vermischt mit Cognac und Portwein – eine reiche, brutzelnde Sauce ergibt. «
Hört sich doch superlecker an, oder ? O.k. meiden Sie also das Original und kehren Sie ein im stiller gelegenen Fuilade
25, place de vosges 147007330

oder strafen Sie die barbarischen Entenquetscher mit Nichtachtung und gehen ins ebenfalls unter den Arkaden gelegene

L´Ambroisie,
welches obendrein noch 3 Sterne hat.
9, place de Vosges 42785145 Mo geschl.

Ma Bourgogne
19, place de vosgne, am Torbogen Richtung Rivoli. Man sitzt hier nett unter den Arkaden bei ansprechenden Küchenleistungen und gemässigten Preisen.

Nahe der Oper

Bofinger,
5 rue de la bastille 0142728782 mo-fr 12-15 18-1, sa.so. 12-1
nach einer Vorstellung in der neuen Oper empfiehlt sich der nahegelegene Brasserie-Klassiker, der älteste Elsässer in Paris oder der Blue Elephant 33 1 47 00 42 00 43-45 rue de la roquette; eine ambitionierte, edle Thaiküche in üppig begrüntem Ambiente ebenfalls nur ein paar Schritte von der Oper.

Hier finden sie das Programm des neuen Intendanten Gerad Mortier, vormals Ruhrtriennale und Salzburger Festspiele: www.opera-de-paris.fr. Übrigens bekommen Sie günstige Tageskarten am Kiosk an der Place de la Madeleine.

Ein ganz anderer Tipp im Marais ist der

Jazzclub 7 Lezards,
der ein fast täglich wechselndes Programm bietet. www.7lezards.com tägl. 18-2 10 rue des rosiers 0148870897

ST. PAUL

La Tartines, 24, rue de rivoli – die Butterbrot-Bar gehört inzwischen zum Kultprogramm. Di geschl.


Linke Seite (unterhalb der Seine auf Ihrem Stadtplan) - Rive Gauche

Und nun endlich hinüber auf die Rive Gauche, die linke Fluss-Seite, St.Germain, Quartier Latin, Montparnasse und hast du nicht gesehen.
Hier hauste der Beauhème, der auf sich hielt, noch heute ist das linke Ufer etwas weniger mondän als das rechte, mehr Jazzlokale, aber auch mehr Nepptourismus, beispielsweise im Quarier Latin. Gut essen kann man natürlich auch hier.

Vor der Spitze der Ile St. Louis auf der Rive Gauche liegt das Institut du Monde Arabe. In dem mit Architekturpreisen prämierten Hochhaus befindet sich nicht nur die grösste arabische Bibliothek des Westens. In der 9.Etage gibt es ein Restaurant von 12.00-14.30 und 19.30-21.45, sa nur mittags, so geschl. Von der Dachterrasse aus bietet sich ein herrlicher Blick auf die Inseln. Man kann original arabische Küche von Noura, einem nicht nur in Paris, sondern auch in London aktiven libanesischem Restaurateur geniessen oder sich auch nur an einem Pfefferminztee erfrischen. 1, rue Fossés Saint Bernard, 0153101016.

Hotel le Notre Dame
Ein Hotel direkt am Petit Pont, mit Blick über die Seine auf die Notre Dame, Strassencafé unten im Haus, natürlich sehr laut, aber sonst alles ganz ordentlich. Direkte U-Bahnlinie zum Flughafen vor der Tür.
DZ mit Blick ab 150 Euro
1, Quai Saint Michel Tel. 0143542043 fax 0143266175

Hotel des Marroniers
stilles Hinterhofrefugium mit kleinem Garten, DZ ab 160 je nach Grösse
21,rue jacob 0143253060 fax 0140468356

Les Bouquinistes
modernes kleines Lokal direkt am linken Ufer, phantasievolle Küche, netter Service.
53, Quai des Grands Augustins 0143254594

ST.MICHEL

Alcazar 62, rue Mazarine - 01.53.10.19.99 Meister Conran aus London hat diesen unterkühlten Riesentempel geschaffen, mit Bar + DJ im Obergeschoss. Die Metallstühle sind nichts für Blasenempfindliche und wenn der Laden nicht voll ist, kommt man sich vereinsamt vor. Weshalb also diese Modernstyle Brasserie überhaupt empfehlen? Weil das Essen hier besser ist, als in den altehrwürdigen Institutionen mit ihren Pinguinkellnern. Und oft auch günstiger. Die Köche müssten ins Lipp zwangsversetzt werden. Aber wozu? Lipp ist auch so beliebt. Was Sartre gut fand, kann nicht schlecht sein.

MABILLON oder ST.GERMAIN 6e

Rue de Buci

Immer einen Besuch wert ist dieses betriebsame Strässchen mit seinen Traiteuren, Marktständen, Bäckereien und Ethnoküchen. Gut esen kann man auch tagsüber im fliederfarbenen Jazzclub L´Arbuci www.arbuci.com 144321600.

Rue Mouffetard
beginnend am noch ruhigen Place de la Contrescarpe mit seinen Cafés führt die Mouffetard hinunter immer dynamischer werdend bis zur Kirche Saint Medard. Viele Traiteure, Metzger, Käsehändler (auch der berühmte Androuet hat hier eine Filiale) und viel World Food. Ein Besuch lohnt vor allem am Vormittag und nicht am So/Mo.

Vor Beginn der Mouffetard liegt das HOTEL DES GRANDES ECOLES hinter einer hohen Mauer in einem schönen Garten
75, rue Cardinal Lemoine 75005 Paris • France

Tél. +33(0)1 43 26 79 23 • Fax : +33(0)1 43 25 28 15
hotel.grandes.ecoles@wanadoo.fr

TIPP: Und danach auf dem Place Denfert-Rochereau fährt der frühmorgendliche Bus zur Rungis-Tour ab: www.rungisinternational.com info@visiterungis.com www.visiterungis.com, Tel. 892700119. Unbedingt reservieren!

DUROC

Brasserie Lipp

Und hier sind die Saurier der Brasseriekultur – alle nahe dem Place von St.Germain – hier tummelten sich die Epressionisten und die Surrealisten und noch heute sehen diese drei Adressen so aus, als wären die Coolen im schwarzen Rollkragenpullover gerade für eine Zigarette rausgegangen.

Brasserie Lipp
Nicht alle lieben Lipp, aber Siebeck tut´s. Testen Sie selbst, morgens ist´s am schönsten dort.
151, blv. St. Germain Tel. 01 45485391

und

Deux Magots www.lesdeuxmagots.fr 1 45 48 55 25

Und

CAFE DE FLORE 172 Boulevard Saint-Germain, 01 45 48 55 26 inzwischen gibt es nicht Ableger in FRankreich, sondern sogar in Japan.

SAINT SULPICE oder BABYLON

Poilâne
"der“ Pariser Bäcker. Auf dem Höhepunkt seiner Berühmtheit verunglückte Poulaine 2003 tödlich. Da hatte er schon Kunden in aller Welt, Steven Spielberg lässt es sich wöchentlich schicken, die Hongkongchinesen können nicht ohne und auch die Butterhandlung gehört zur Kundenschar.
Der Laden ist einfach sehenswert. Hier kauft man kein Brot, hier bekommt man es überreicht. Übrigens gibt es bei vielen Pariser Bistros das grosse Roggenbrot von Poilane.
8, rue de cherche Midi

Museen und Parks

Musée d´Orsay
– direkt an der Seine, quasi gegenüber den Tuilerien liegt der alte Bahnhof mit viel Granit zu einem Impressionistentempel umgestylt. Renoir, Monet, van Gogh und wie sie alle heissen. Do.-21.45
Ein schönes Restaurant mit ansprechender Karte gibt es in der Zwischenetage. Di geschlo. Sonst immer von 10.00-18.00, Do – 21.45.

Centre Pompidou
Von aussen sieht das Ding aus, wie das Verwaltungsgebäude der Heizungsbauer-Innung. Die offen verlegte Versorgungsrohre als massives Gestaltungselement waren die innovative Idee der Architekten Rogers und Piano. Inzwischen halten auch die offiziellen Auftraggeber die Architektur der frühen 70er für effekthascherisch und albern. Aber egal, wer kann so etwas besser verdauen als die beleibte Dame Paris und schliesslich kommt es ja auf die inneren Werte an und da ist das Centre sicher Weltklasse. Französische Kunst ab 1900, Bibliothek, Industriedesign, Neue Medien; geöffnet 11 - 22.00. Di. geschlo.
Und auf dem Dach mit herrlichem Rundblick das
« Georges » avandgardistisch gestylt 01 44 78 47 99

Der Louvre
ist mit seinen 19 Hektar (!) Ausstellungsfläche halt ein Zeitfresser und somit für einen „normalen“ Parisbesuch eigentlich nicht zu empfehlen.

Jardin du Luxemburg

Ganz nett zwischen Saint Germain und Montaparnasse gelegen. Überall stehen Stühle herum, überall kann man sich hinlegen oder –setzen und verschnaufen und ein kleines Picknick verzehren, was man sich bei den zahllosen Traiteuren zusammenstellen kann.

Aber noch erholsamer finde ich einen Besuch im

Jardin des Plantes
Schöner Sonntagsausflug oder wenn Ihnen das Grossstadtgetöse auf die Nerven geht. Der Zoo ist für die Metropole zwar sehr armselig, aber die Landschaftsgärten und Alleen haben etwas tröstlich-beschauliches – so gar nicht zeitgemäss – da muss man sich einfach wohlfühlen. Und ein gutes Bistro gibt es auch, wenngleich sehr versteckt am Eingang über die Rue Cuvier
La Baleine 0140798072, täglich von 11 – 23 Uhr.

back to home:
Das legendäre Belle Epoque Bahnhofsrestaurant Train Bleu Tel. 0143430906 liegt ja leider im falschen Gebäude, nämlich im Gare du Lyon,

aber vor dem Gare du Nord - von hier fährt der Thalys wieder nach Köln -befindet sich auch eine gute Adresse, die

Brasserie Terminus Nord
grosse gepflegte Brasserie direkt gegenüber dem Haupteingang des Gare du Nord, Spezialität Schalentiere; hier kann man in ruhiger Atmosphäre seine Austern schlürfen und auf den Zug warten. 23, rue de dunkerque 0142850515

Und ganz zum Schluss noch ein ganz praktischer Link zu einer Site mit Strassensuche: www.paris.citysam.de/paris-stadtplan.htm
Paris (aktualisiert Sommer 2008)